Deutscher Wachtelhund Forum

Wachtelhunde Forum 11. Dezember 2018, 05:43:08 *
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Autor Thema: Indiana Jones...aka...Dax-Indiana Weidelsburg, der kleine Terrorist  (Gelesen 19158 mal)
Indiana
Azubi
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« am: 09. Mai 2014, 22:36:40 »

Seit 2,5 Jahren leben wir nun mit unserem insgesamt gezählt 8. Hund, aber dem ersten Wachtelhund, zusammen. Unsere Zeit war nicht so ganz einfach, aber nun haben wir uns scheint's zusammen gerauft. Für diesen tapferen Indianer möchte ich nun ein Tagebuch beginnen.

26.11.2011

9 Tage alt
mit seiner Mama, Assia Weidelsburg



Schreihals....



21 Tage alt



28 Tage alt





Der Nasenbeisser  Grinsend



Und dann zog im Januar 2012  das "Grauen" ein  Grinsend



Keiner unserer Hunde hat in den ganzen Jahren so viel angestellt wie Indi in den paar Stunden seit seinem Einzug.
Schlafen war ein Fremdwort für ihn, stattdessen hat er alle Teppiche zusammengekehrt, versucht den Putz von der Wand zu beißen, Stofftiere getötet, die Pflanze aus vollem Lauf angesprungen (die stand seit dem ganz weit oben in Sicherheit), das große Körbchen quer durch die Küche gezogen, meine Hausschuhe geklaut, das Regal mit den Mützen ausgeräumt, Timms Schuhe geklaut, direkt danach meine Turnschuhe, wir haben ihn 9 mal vom Bett gepflückt, er hat eine Flasche aus dem Regal umgeschmissen die in tausend Scherben zerbrach (woraufhin Indi im Spülbecken landete um das Klebezeug abzuwaschen), ist in der Hundefutterküche in die Regale geklettert und hat versucht Tüten mit Leckerchen aufzubeißen, etc.....  und all das in nur 4 Stunden.....  Schockiert  hahaha

mit den anderen beiden Hund verstand er sich auf Anhieb bestens





Er entpuppte sich als kleiner Terrorist. Ich bin ja eher Welpen resistent, nix mit oh wie niedlich, aber dieser Welpe hat mir echt den Nerv geraubt. Jeder sagte nur...oh ist der süß.....ich hätte sie alle erwürgen können dafür. Süß gucken konnte er immens, nur niemand ahnte was für ein Biest dahinter steckte.




So zum Beispiel....
Der Name Aston deutet eigentlich daraufhin, dass es ein Rüde ist. Rüden haben bekanntlich keine Milchbar unterm Bauch. Indi war wohl noch zu klein um die Biologie seiner Art zu verstehen. Wenn dann Aston natürlich breit im Weg steht und die vermeintliche Milchbar gut zu sehen ist, ist es doch völlig verständlich dass Indi dahin geht, andockt und nuckelt.   Aston war damals so perplex, dass er zuerst unter seinen Bauch guckte, die Augen weit aufriß, nochmal guckte, um Indi dann kräftigst eine zu semmeln.  Woraufhin der kleine Minihund natürlich einen erneuten Versuch des andockens starten musste, doch der tiefe Knurrer der ihm dann als Warnung entgegenkam veranlasste selbst den mutigen Irrsinn doch inne zu halten. 

Die Stubenreinheit. Ist ja an sich nicht so eine schwere Sache. Was Indi daran verwechselt hatte ist die einfache Tatsache der Türen. Und wir hatten vergessen dass Jamie und Aston wissen Badezimmer ist tabu, also schließen wir die Türe nie so ganz. Nun musste klein Indi mal Pipi machen. Denkt er sich, warum groß nörgeln wie sonst, ich bin nun schon 8 Wochen und 3 Tage alt groß und kann alleine aufs Klo. Gesagt, getan, wackelt er ins Bad und dreht ab in Richtung Dusche. Steigt dort ein, hockt sich nieder und pinkelt tatsächlich in unsere Dusche.    Schockiert

Ich war so perplex dass ich echt nicht reagieren konnte. Es gibt so Dinge mit denen man halt so gar nicht rechnet.

Nun hatten wir das kleine Problem dass Indi meint er dürfte unser Bad benutzen. Die Türe war ab dann immer zu und klein Welpen-Depp sitzte nörgelnd vorm Bad anstatt die Türe nach draußen anzukläffen.

Ende Januar 2012....



2 Jahre folgen noch.... 



 
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« Antworten #1 am: 09. Mai 2014, 23:28:55 »

Toll geschrieben, klasse Bilder. Bin gespannt auf die 2 Jahre   thumpup .

Aber die ersten 4 Stunden...Ihr macht mir Mut  Schockiert .
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Hulzfux
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« Antworten #2 am: 10. Mai 2014, 07:17:49 »

 Grinsend
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Morgenstund ist aller Laster Anfang!
Indiana
Azubi
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« Antworten #3 am: 10. Mai 2014, 19:58:05 »


Aber die ersten 4 Stunden...Ihr macht mir Mut  Schockiert .


Das zog sich durch Indis erstes Jahr.  Grinsend Ständig war er in irgendwelchen Regalen am klettern, ist über Sofa und Tisch, hat versucht Stahl durchzukauen, hat unsere Müslischachtel in den Trinknapf der Hunde befördert, ist in Farbeimer gestiefelt, etc.... es wäre eine endlos lange Liste. Wir waren damals noch am renovieren, hatten das Haus erst bezogen als Indi geboren wurde. Wir hatten zu viele Türen offen, er hatte zu viel Freiraum. Heute würde ich einiges anders machen. So einen Welpen hatte ich halt noch nie. Die anderen Hunde waren gänzlich anders.

Eine Eigenart haben wir ihm sofort abgewöhnt. Er saß zu gerne auf der Fensterbank und schaute nach draußen. Da war er 5 Monate alt.



Im Brunnen liegen ist stattdessen bis heute noch genehmigt



Wasserfreude hatte er vom ersten Tag an bei uns. Da wir noch zwei wassersüchtige Hunde haben war das nie ein Thema. Allerdings hat er sich das hier.....leider.....



von dem hier abgeguckt



Ich mag es nicht so wenn die Hunde so ins Wasser springen.

Aus dem Welpen wurde ein netter Junghund, noch schlaksig mit Minikopf



Im September 2012 durfte er das erste Mal mit als ich mit meinem Labrador zur Entenjagd war. Eigentlich sollte der Wachtelbert nicht mit auf Bild, er hat sich einfach heimlich dazu gesellt. War er bis dato doch brav an seinem Platz geblieben, hier musste er dabei sein.



dann begann auch seine erste Drückjagdsaison. Anfangs noch etwas kopflos hat er zunehmend gelernt und hatte keinen großen Radius. Wir sind Durchgänger, schnallen nicht vom Stand. Indi war von Anfang kein Weitjager. Wenn er mir mal im Revier abgehauen ist, dann nie lange.



Nun stand das Röntgen an. Wir haben gewartet bis er 14 Monate alt war. Wenn ich an seine Springkünste dachte die er immer vollzogen hatte war mir gar nicht wohl. Noch heute macht er das. Leider. 





Das Ergebnis war HD-B und ED frei. Puh  winke

Ich habe mit Indi früh angefangen seine Bringfreude zu stärken. Er schleppte immer alles an was er fand. Mit 6 Monaten hat er uns einen teils verluderten Fuchs gebracht und da muss man sich dann noch riesig freuen uns das stinkende Ding in Empfang nehmen  Augen rollen Da ist mir das hier doch ein klein wenig lieber als ein Fuchs.



Im April 2013 machten die die JP. Ich musste dafür alleine üben da ich es damals nicht auf die Reihe bekam zu einem Abrichtelehrgang zu gehen. Dabei haben wir einen fast ums Eck im Reinhardswald. Da mir Prüfungen nichts ausmachen habe ich den Tag mit Indi in vollen Zügen geniessen können.
Wir erhielten 8888 4848 und den 2. Platz mit 104 Punkten. Und ein Lob der Richter in Bezug auf den Gehorsam, die Führigkeit und die Freude zur Zusammenarbeit mit mir.

Im August 2013 durfte er das erste Mal mit auf Krähenjagd und somit war er doch etwas aufgeregt. Nach einigen Korrekturen und Ermahnungen hat er sich gefügt und gepennt.
 


Wir hatten in dem Monat auch die Idee einfach mal bei uns im Revier zu zelten. Hunde mitgenommen. Auch hier zeigte sich Indi richtig Klasse und stellte keinen Bockmist an



späterhin konnten wir ihn ohne Leine laufen lassen und er schlief im Gras tief und fest ein (über Nacht kam er aber mit ins Zelt, sonst wäre er garantiert auf und davon gewesen)



ff...

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« Antworten #4 am: 10. Mai 2014, 20:26:35 »

Ab September 2013 ging es bergab. Wir haben den größten Fehler gemacht, der Hund musste es ausbaden aber mit heutigem Stand haben wir uns gegenseitig "verziehen" und gelernt.

Ich will da gar nicht viel zu schreiben da es auch sehr privat ist, aber es gehört auch zu Indis Leben. Bis dato war Indiana sehr Gehorsam, sehr auf uns bezogen, hat sich stets gefügt. Sicher oft aufgemuckt, aber wurde er zurecht gewiesen, hat er es sofort ohne Wenn und Aber akzeptiert. Der Fehler war ihn zu oft zu sehr engen Familienmitgliedern gegenüber von uns zu geben. In einer Zeit wo zwei Todesfälle in der Familie alle arg gebeutelt hatten. Indi mit seiner Art war für diesen eng betroffenen Mensch eine große Wohltat. Nur, er durfte dort alles. Er war der König. Wir haben es nicht realisiert.  thumbdown Es war eine schon längere Zeit von gut 3 Monaten wo der Wachtelbert oft mal drüben war. Oft war nicht täglich, aber schon sehr häufig für Stunden.

Und dann passierte es, genau drüben im Haus in einer Situation wo es um Beute ging und Enge. Als ich ihn raus schicken wollte und leicht berührte hat mich innerhalb von wenigen Sekunden 3 Mal gebissen. Wade, Finger und Arm. Es war nicht harmlos, ich musste in die Notaufnahme, durfte aber wieder genäht nach Hause und hatte all mein Vertrauen verloren. An mir gezweifelt und überlegt. Es kann nicht sein dass ich alles falsch gemacht hatte.

Dem war auch nicht so. Nach langen Gesprächen mit einer mir sehr lange bekannten und Vertrauten die mich und die Hunde gut kennt kamen wir dem Rätsel auf die Lösung. Siehe oben....König des Hauses gegenüber und alleiniger Weltherrscher. So schnell konnte es gehen das einem der Hund entglitt. Dazu muss ich aber auch sagen dass er wahrlich wie ein Choleriker ausgerastet ist. Auch mit seinem Züchter habe ich lange persönlich gesprochen. Indi ist nicht verkehrt. Das wußte ich. Dennoch war mein Vertrauen hinüber.

Lange habe ich gebraucht um ihn überhaupt wieder anfassen zu können. Nun trainierten wir verstärkt von unten an beginnend. Anfangs hat er noch geknurrt und sich versteift. Mit der Zeit wurde es besser. Heute sind wir auf einem Level wo wir noch nie waren. Indi ist ein souveräner abgeklärter Hund geworden, ich vertraue ihm wieder voll und ganz und nach drüben darf er ohne uns nie wieder. Ist zwar schade, aber wenn wir einen Hundesitter brauchen dann geht er von nun an zu einem Freund von uns der einen Hund auch wie einen Hund behandelt und nicht als Menschen sieht.

Ein weiteres Problem für ihn war die Distanzlosigkeit unserer blinden Mischlingshündin. Sie ist aber auch ein mega Miststück, aber so ein süßes  Küsschen . Hier haben wir ihm geholfen und unser Lisbeth ihre Grenzen gezeigt. Seit dem hat er sie nicht mehr gebissen. Das war auch so ein Ding was dazu kam. Er hat sie 2 mal heftig gebissen, mit Loch und allem. Er hatte einfach nicht das Nervenkostüm für sie. Mit der Zeit hat er es angelegt. Als Welpe und Junghund gab es nie Probleme mit ihr, er fand sie super, das änderte sich dann. Nun ist es wieder okay. Mit unserem Rüden hat er keine Probleme. Den vergöttert er so eklig dass unser Haus schon eine einzige Schleimfassade ist.  Grinsend

Nun trainieren wir für die EPB und das mit anderen zusammen im Abrichtelehrgang Nordhessen im Reinhardswald. Es macht ganz viel Spaß und der Wachtelbert kann sein Strebergen präsentieren.

2,5 Jahre ist er nun alt. Erwachsen ist er geworden und seit ein paar Monaten formt sich sein Körper noch aus. Er hat Kopf und Brust bekommen und überhaupt ist er einfach wunderschön.





Wir freuen uns schon auf die kommende DJ Saison. Leider war die Letzte für ihn nach 2 Jagden vorbei da er sich einen Muskelfaserriss zugezogen hatte.

Das waren 2,5 Jahre Wachtelbert in wenigen Sätzen. Wir sind gespannt was wir noch alles mit diesem wunderbaren Kerl erleben dürfen. Bis demnächst  winke
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« Antworten #5 am: 10. Mai 2014, 22:08:15 »

Toll berichtet, schöne Fotos von einem tollen Hund! thumpup

Allerdings, was du da beschreibst...alles ganz normal. So ein Hund entwickelt sich eben und da passieren manchmal die tollsten Dinge. Da muß man durch. Haben wir alles schon erlebt, auch, dass ein Rüde, besonders wenn sich die Bedingungen ändern, auch mal versucht sich durchzusetzen.

Da hilft dann aber nur eine glasklare und für den Hund unmissverständliche und unvergessliche "Ansage". Unser Rüde hat das im Alter von ca. 1,5 Jahren auch einmal probiert. Wie gesagt, einmal! Seitdem haben wir beide das beste Einvernehmen.
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Suma


« Antworten #6 am: 11. Mai 2014, 07:53:15 »

Hab mit schmunzeln deine Geschichte gelesen .Da ich assy kenne, würde ich alle dummheiten auf den rüden schieben, denn die hündin hab ich als ausgesprochen ruhig kennengelernt. Viel Erfolg weiter mir dem lauser .   
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stonepony
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« Antworten #7 am: 11. Mai 2014, 08:23:22 »

Er hat aber auch für seine 2,5 Jahre einen ausdrucksstarken Rüden-Nüschel  , bei dem Blick auf dem letzten Bild kann ich mir den Alleinherrschaftsanspruch vorstellen.
Meine Freundin war auch immer ganz enttäuscht, dass ich meine Kleine nicht zu ihr gegeben hab zum Hundesitting...sie mochte sie zwar, ist aber halt überhaupt kein Hundemensch und da weiß ich nie, was sie falsch macht bzw der Hund halt so auffaßt. Wenn dann noch solch ein Trauerfall dazu kommt und der Hund als Seelentröster gebraucht wird, merkt er das ganz schnell.

Aber sehr schön, dass Ihr Euch das Vertrauen wieder erarbeitet habt! Ich wünsch viel Spaß bei der Prüfungsvorbereitung!
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Indiana
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« Antworten #8 am: 14. Mai 2014, 20:33:31 »

Hab mit schmunzeln deine Geschichte gelesen .Da ich assy kenne, würde ich alle dummheiten auf den rüden schieben, denn die hündin hab ich als ausgesprochen ruhig kennengelernt.

Es sind eh immer die männlichen Wesen schuld. Egal ob Tier oder Mensch.  Grinsend
Assia ist eine tolle Hündin. Hatte sie letztens mal wieder gesehen und bin nach wie vor von ihrer Art begeistert.

Er hat aber auch für seine 2,5 Jahre einen ausdrucksstarken Rüden-Nüschel  , bei dem Blick auf dem letzten Bild kann ich mir den Alleinherrschaftsanspruch vorstellen.

Was ist ein "Nüschel"?
Diesen Blick hatte er schon als Welpe.








Meine Freundin war auch immer ganz enttäuscht, dass ich meine Kleine nicht zu ihr gegeben hab zum Hundesitting...sie mochte sie zwar, ist aber halt überhaupt kein Hundemensch und da weiß ich nie, was sie falsch macht bzw der Hund halt so auffaßt.

Ich habe das halt so was von unterschätzt. Aber das wird nun meine goldene Regel Nr. 2, nach Regel Nr. 1 Hunde nie mit Kindern alleine lassen. Egal wie super sie mit den Hunden umgehen, ich bin immer dabei. Habe das noch nie anders gehandhabt. An Leute ohne Hunde, bzw. ohne Erfahrung wird Indi und folgende Hunde nie mehr gehen.

Selbst unser Labrador, der ja ein ganz anderes Wesen hat, hat bei zu häufigem Aufenthalt drüben gemeint er kann bei uns aufmucken. Das äußerte sich zwar nur in Ungehorsam, aber auch hier hätte ich hellhörig werden müssen.

Ist passiert, ärgert mich dennoch maßlos, aber wenigstens draus gelernt.

Am Montag habe ich drüben (in Indis vermeintlicher Hoheitsresidenz) in der Wildkammer ein Stück Rehwild zerwirkt und die Abfälle in eine Wanne fallen lassen. Die habe ich dann aus der Wildkammer raus unter die Tenne auf einen Tisch gestellt. Bin wieder rein. Unser Labrador saß draußen vor der Tür neben dem Tisch mit den Abfällen, er weiß das man unter keinen Umständen in die Werkzeugkammer darf weil direkt daran angeschlossen die Wildkammer ist. Auf einmal höre ich ein knurren. Ich lausche, erneutes knurren, tiefes.

Ich raus und da stand Indi neben dem Tisch und knurrte rum weil Aston ja bei "seiner" Beute saß. Aston sitzt so was aus, nur wenn Indi näher gekommen wäre hätte er ihm eine versemmelt. Aber da hat Indi nicht mit meinem Angriff gerechnet. Der Tornado hat gesessen. Dazu hatte ich zu Indis Unglück auch noch den Wasserschlauch in der Hand und der Hund war tropfnass. Er wird dadurch nicht wasserscheu. Aber es hat ihn mitten ins Gesicht getroffen und das mit Absicht. Danach hat er sich brav in den Garten gelegt und von Ferne aus zugeschaut.

Später habe ich ihn dann gerufen als ich die Wanne ins Auto getragen habe und er konnte ohne murren hinter mir und Aston herlaufen. Ausgestanden ist das noch nicht, das weiß ich.

Heute auf der Abendrunde schnellen beide Hunds ins Gebüsch. Hintern gucken raus, eifriges wedeln. Indi kommt raus und bringt mir seinen Fund.



Eins meiner Lieblingsbilder muss ich noch nachreichen dann ist auch gut.

Aston und Indiana (da war er 5 Monate alt)



und alle drei zusammen (unser blindes Lisbeth, Aston, Indiana)



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« Antworten #9 am: 14. Mai 2014, 21:38:23 »

Göttliche Bilder!  thumpup
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dogz4ever


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« Antworten #10 am: 14. Mai 2014, 23:27:49 »

schöne Bilder  thumpup

hast du dir den DW farblich passend zum Labrador ausgesucht 
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Blauwachtel
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DWS >S Hummel von Dreiannen


« Antworten #11 am: 15. Mai 2014, 11:22:07 »

.... bestimmt weil es die zweitschönste von allen Wachtelfarben ist .....  Zunge
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Indiana
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« Antworten #12 am: 15. Mai 2014, 20:05:16 »

hast du dir den DW farblich passend zum Labrador ausgesucht 

Nö. Ich hab ne Braun-Allergie.  Grinsend Nein, Spaß.

Als der Anruf kam dass die Welpen da sind wurden die Farben genannt und wir sollten sagen welche Farbe wir möchten. Das war mir neu. Bei Aston damals habe ich die Welpen erst besucht und geguckt und dann für mich entschieden welchen Rüden ich wollte. Der Züchter hat auch selber überlegt und mir dann meine Meinung bestätigt. So wurden wir etwas überrumpelt, wussten eben nicht wie das bei den Wachteln so ist. Die beiden roten Rüden aus Indis Wurf waren schon vergeben. Blieb noch Braun, Braunschimmel und eben Rottiger. Wir haben ehrlich gesagt nur an die "Sichtbarkeit" gedacht und deshalb Rottiger gewählt. War nur ein Rüde in der Farbe. Der andere Welpe war eine Hündin. So kam es zu Indi.

Meine Braun-Allergie ist mittlerweile in Eigentherapie geheilt. Da Indi sich ständig selber braun oder auch gerne schwarz färbt.

.... bestimmt weil es die zweitschönste von allen Wachtelfarben ist .....  Zunge

Die ERST-Schönste  winke zumindest bei unserm weil er so süße rote Sommersprossen auf den Stampferbeinen hat.  Küsschen
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>S Haska vom Hagen 09-443 GHStB 2383


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« Antworten #13 am: 15. Mai 2014, 20:47:47 »

Nö. Ich hab ne Braun-Allergie.  Grinsend Nein, Spaß.

Als der Anruf kam dass die Welpen da sind wurden die Farben genannt und wir sollten sagen welche Farbe wir möchten. Das war mir neu. ...So wurden wir etwas überrumpelt, wussten eben nicht wie das bei den Wachteln so ist.

Das ist nicht "bei Wachtelzüchtern so" es ist individuelle Züchterentscheidung wie sie das machen.

Wobei ich auch gefragt habe welche farbe sie wollen fool
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dogz4ever


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« Antworten #14 am: 15. Mai 2014, 22:41:53 »

fragen kann man ja mal - vorsorglich - was sie hinterher kriegen steht auf einem anderen Blatt 
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