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Artikel zur Kategorie: DW einst und jetzt


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Wachtelrüde Claus von Wiesenbeks (DW einst und jetzt)

Thema: Jagd und Hundearbeit weltweitDass es unsere Vorfahren mit den jagdlichen Traditionen viel genauer nahmen als heute, ist bekannt. Dass Jäger aber früher ihren Jagdhunden weniger Respekt und Achtung entgegenbrachte, ist hingegen eine Mär.

Im Gegenteil: Viele Jagdhunde standen bei Förstern in fast täglichem Einsatz und dadurch entstanden Bindungen zwischen Jäger und Jagdhund, die kaum auf andere Art erreicht werden können.
Diese im Forstdienst eingesetzten Hunde konnten ihr ganzes Können unter Beweis stellen und so wurden einige dieser Hunde weit über ihren Forstbezirk hinaus bekannt.

Der Wachtelrüde Claus von Wiesenbeks des Preußischen Forstmeisters Franz Müller war solch ein Ausnahmehund.
Als der Hund hochbetagt starb, erwiesen ihm zahlreiche Jäger die letzte Ehre und er wurde, begleitet von einer Gruppe Jagdhornbläser, mit allen jagdlichen Ehren zu Grabe getragen. Ein solches Ritual wäre heute kaum noch vorstellbar.
Dies zeigt, welch tiefe Ehrfurcht unsere Vorfahren vor dem Mut und der jagdlichen Passion unserer Hunde hatten.

Im Jahr 1940 veröffentlichte Wild und Hund den unten stehenden Nachruf des Preußischen Forstmeisters Franz Mueller (Zwinger Moorbergs) auf seinen Wachtelrüden Claus von Wiesenbeks.

Ein absolut lesenswerter Nachruf auf einen wohl einzigartigen Jagdhund!


Quelle: http://jagdblog.blogspot.com/2007/07/vor-fast-70-jahren-wachtelrde-claus-v.html




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