Die Wachtelhunde-Zucht in der Schweiz entwickelte sich etwa ab den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Einzelne Würfe wurden im SHSB eingetragen.

In der Schweiz wurde bereits 1943 ein eigener Verein gegründet, der "Schweizer Klub für Deutsche Wachtelhunde"

Es bestand von Anfang an eine Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verein und so wurden im RZB-DW 1943 bereits 40 Welpen aus 10 Würfen, die In den Jahren 1929 bis 1942 geboren und im SHSB eingetragen waren, nacherfasst und mit einer zusätzlichen RZB-Nummer versehen.

Dazu schreibt der damalige Zuchtbuchführer im Vorwort:

. . . alle diese Würfe nachgetragen aus dem Schweizerischen Hundestammbuch (SHSB) der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG), dem maßgebenden Zuchtbuch der Schweiz. Damit sind sämtliche rasserein in der Schweiz gezüchteten DW-Hunde im zuständigen Zuchtbuch des Ursprungslandes der Rasse zusammengetragen und werden inskünftig in das RZB-DW übernommen werden.

 

In den 40'er Jahren wurden in der Schweiz einzelne Würfe gezogen. Die Population blieb jedoch recht klein, es wurden auch immer wieder Hunde aus Deutschland importiert. Die Zusammenarbeit  mit dem deutschen Verein besteht nach wie vor. Die Prüfungsordnung wurde weitgehend der deutschen PO angepasst.

ld skdw

Alle Würfe und Importhunde werden im Schweizer Hunde Stammbuch (SHSB) eingetragen, das fortlaufende Nummern quer durch alle Rassen vergibt. Den Zuchtbuchnummern wird SHSB vorangestellt, ohne zusätzliche Rassekennung, da jede Nummer in der Schweiz einmalig ist.

Aus diesem Grund ist es nicht möglich, aufgrund der Zuchtbuchnummer auf die Zahl der bisher eingetragenen Hunde zu schliessen. Die vorhandenen Zuchtbücher müssen noch entsprechend ausgewertet werden.

 

Der SKDW hat sich ebenfalls der Datenverarbeitung mit Dogbase angeschlossen, die schweizer Würfe werden im ZB-DW als Anhang aufgeführt.